Zum Beschluss des 38. Bundesparteitages der CDU Deutschland zur Abschaffung der starren Windflächenziele erklärt der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Michael Scheffler (Foto):
„Die pauschalen Windflächenziele sind Ausdruck einer zentralistischen Energiepolitik, die die Realitäten in den Ländern und Kommunen zu wenig berücksichtigt. Sachsen-Anhalt hat bereits früh und in erheblichem Umfang Flächen für die Windenergie bereitgestellt. Unsere Regionen tragen seit Jahren Verantwortung für die Energiewende. Weitere starre Vorgaben aus Berlin schaffen keine zusätzliche Akzeptanz, sondern verschärfen Nutzungskonflikte vor Ort. Der Ausbau erneuerbaren Energien muss vernünftig gesteuert werden. Entscheidend sind Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandortes. Wer allein auf Flächenquoten setzt, greift zu kurz. Wir brauchen einen technologieoffenen Ansatz.
Zwang schafft keine Zustimmung. Kommunen müssen wieder mehr Entscheidungsspielraum erhalten. Wertschöpfung und Beteiligung vor Ort sind der Schlüssel für dauerhafte Akzeptanz. Der Beschluss des Bundesparteitages ist deshalb ein wichtiges Signal für mehr Realismus und für eine Energiepolitik mit Augenmaß.“
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Quelle: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
Foto: Michael Scheffler (c) Rayk Weber
