FDP-Fraktion startet Kampagne für weniger Staat und mehr Freiheit im Land

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Magdeburg. Mit einer landesweiten Plakat- und Digitalkampagne zieht die FDP-Fraktion Sachsen-Anhalt eine Bilanz ihrer Arbeit im Landtag in den vergangenen fünf Jahren und wirbt zugleich für ihre politischen Schwerpunkte. Unter dem Titel „Für alle, die sich nicht bevormunden lassen“ sind in Sachsen-Anhalt Großflächenplakate zu sehen.
 
Die Liberalen stellen dabei eigene Projekte und Entscheidungen aus der laufenden Legislaturperiode in den Mittelpunkt. Zugleich hebt die Fraktion hervor, wofür sie politisch steht und womit sie sich im Landtag unterscheidet. Im Fokus stehen dabei wirtschaftliche und persönliche Freiheit sowie eine Politik, die stärker auf Eigenverantwortung als auf staatliche Vorgaben setzt.
 
Fraktionschef Andreas Silbersack (Foto) betont, entscheidend sei, „was sich tatsächlich für die Menschen im Land verbessert“. In den vergangenen Jahren sei mit der FDP „an vielen Stellen etwas in Bewegung gekommen“. „Manches ist einfacher geworden. Manches schneller. Und manches überhaupt erst möglich“, sagte Silbersack.
 
Die Fraktion verweist auf konkrete Erfolge wie die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten – etwa durch die Öffnung vollautomatisierter Geschäfte an Sonn- und Feiertagen – sowie auf die Reform des Bestattungsgesetzes hin zu mehr Selbstbestimmung. 
 
Genannt werden auch Verbesserungen für Schulen in freier Trägerschaft, Programme zur Förderung von Start-ups sowie Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Weitere Schwerpunkte sieht die Fraktion in Fortschritten bei Digitalisierung und Infrastruktur.
 
Die FDP ist seit 2021 zurück im Landtag und Teil der Landesregierung in Sachsen-Anhalt.

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Quelle: FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt am 20. April 2026

Foto: Andreas Silbersack (c) Hans Eckardt