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Die âUS-Delegation um VizeprĂ€sident J.D. Vance verlĂ€sst Pakistan nach â21-stĂŒndigen Verhandlungen mit dem Iran ohne â ein Abkommen. „Die schlechte Nachricht ist, dass wir keine Einigung erzielt haben, und ich denke, das ist fĂŒr den Iran eine viel schlechtere Nachricht als fĂŒr die USA“, sagte Vance am Sonntag (Ortszeit) in Islamabad. „Wir kehren also in die USA zurĂŒck, ohne zu einem Ergebnis gekommen zu sein. Wir haben sehr deutlich gemacht, wo unsere roten Linien liegen.“ Es habe mangelnde Fortschritte bei den GesprĂ€chen gegeben und die FĂŒhrung in Teheran âhabe die US-Bedingungen nicht akzeptiert, zu denen der Verzicht auf den Bau von Atomwaffen gehöre. WĂ€hrend der Verhandlungen habe er ein halbes Dutzend Mal mit US-PrĂ€sident Donald Trump telefoniert, fĂŒgte der VizeprĂ€sident hinzu.
Auch die iranische Seite bestĂ€tigte das Scheitern der GesprĂ€che. Die Nachrichtenagentur Tasnim meldete unter Berufung auf einen Reporter vor Ort, die Verhandlungen seien beendet. Ăberzogene Forderungen der USA hĂ€tten einen gemeinsamen Rahmen und ein Abkommen verhindert. Dem Sender Press TV zufolge gehörten unter anderem die StraĂe von Hormus sowie das Recht des Landes auf ein â eigenes Atomprogramm zu den Streitpunkten.
Es waren â die ranghöchsten GesprĂ€che zwischen den USA und dem Iran seit âder Islamischen Revolution â von 1979 und die ersten offiziellen direkten Verhandlungen zwischen beiden â Seiten âseit 2015. Damals war das internationale Atomabkommen geschlossen worden, das verhindern sollte, dass der Iran eine Atombombe entwickelt. Die USA stiegen jedoch 2018 wĂ€hrend Trumps erster Amtszeit aus âdem Abkommen aus, â und der Iran sah sich nicht mehr an dessen Auflagen gebunden. Ebenfalls 2018 untersagte der damalige Oberste FĂŒhrer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, weitere direkte â GesprĂ€che âzwischen seinem Land und den USA. Er wurde zu Beginn des Krieges bei einem Angriff auf Teheran getötet.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 12. April 2026
