Fraktionschef kritisiert „homöopathische Maßnahmen“ / Regierung soll Abgaben senken
Der Fraktionschef der FDP in Sachsen-Anhalt, Andreas Silbersack (Foto), attackiert angesichts stark gestiegener Spritpreise Bundeskanzler Friedrich Merz und fordert eine „Rede an die Nation“.
Merz müsse sich an die Bevölkerung wenden und erklären, wie die Bundesregierung auf die Krise reagieren wolle, verlangt Silbersack. Zugleich wirft er der Regierung vor, bislang nur „homöopathische“ Maßnahmen ergriffen zu haben, „die keiner versteht“ und „keinem was nützen“
„Die Menschen ächzen. Die Leidensfähigkeit hat auch irgendwo ein Ende“, sagt Silbersack. Die Preisentwicklung bringe viele Haushalte an ihre Belastungsgrenze. Zugleich fordert der FDP-Politiker konkrete Entlastungen durch niedrigere Steuern und Abgaben auf Energie: „Der Staat darf an steigenden Preisen nicht zusätzlich verdienen.“ Die FDP erhöht angesichts steigender Energiepreise den Druck und dringt auf spürbare Entlastungen. Sie hält an ihrer Linie fest, staatliche Abgaben in solchen Phasen deutlich zu senken.
Silbersack warnt vor einer weiteren Zuspitzung: „Wir werden das nicht länger aushalten.“ Der Kanzler müsse seiner Verantwortung gerecht werden und schnell handeln.
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Quelle: FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt am 08. April 2026
Foto: Andreas Silbersack (c) Hans Eckardt
