Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat sich dagegen ausgesprochen, das Alter für die Strafmündigkeit von Kindern zu senken. Sie sagte der Rheinischen Post, es sei eine Illusion, dass sich potenzielle Täter allein durch schärfere Strafen abschrecken ließen. Kinder gehörten nicht ins Gefängnis. Bei schweren Straftaten seien in erster Linie Jugendhilfe und Familiengerichte gefragt, um Kinder zu unterstützen und auf den richtigen Weg zu bringen. Hintergrund ist ein Fall im nordrhein-westfälischen Dormagen, wo ein 12-Jähriger verdächtigt wird, einen zwei Jahre älteren Mitschüler erstochen zu haben. (MDR Aktuell)
Foto: Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz (c) Bundesregierung / Peter Bajer
