Nach dem Schusswaffenangriff beim traditionellen Korrespondenten-Dinner in Washington hat US-PrĂ€sident Donald Trump dem mutmaĂlichen TĂ€ter Mordabsichten vorgeworfen. Der SchĂŒtze habe „mehrere Waffen“ gehabt und sei ein „Möchtegern-Mörder“, sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im WeiĂen Haus etwa zwei Stunden nach dem Vorfall. Der US-PrĂ€sident fĂŒgte hinzu, nach seinem Eindruck sei der SchĂŒtze ein „einsamer Wolf“, also ein EinzeltĂ€ter.
Von den SchĂŒssen in einem Kontrollbereich auĂerhalb des Festsaals war laut Trump ein Sicherheitsbeamter getroffen worden. Dieser habe aber dank seiner kugelsicheren Weste ĂŒberlebt. Zuvor hatte Trump erklĂ€rt, die SicherheitskrĂ€fte vor Ort hĂ€tten einen „fantastischen Job“ gemacht und „schnell und mutig“ gehandelt.
Trump sagte weiter, bei dem Washingtoner Hilton-Hotel, in dem das Dinner der White House Correspondents Association (WHCA) am Samstagabend stattfand, handele es sich „nicht um ein besonders sicheres GebĂ€ude“. In dem Hotel, in dem seit seiner Eröffnung im Jahr 1965 immer wieder bedeutende politische Veranstaltungen stattfanden, hatte 1981 der damalige US-PrĂ€sident Ronald Reagan bei einem Mordanschlag eine Schusswunde erlitten.
Trump nahm am Samstag das erste Mal an dem jĂ€hrlichen Korrespondenten-Dinner teil. Die SchĂŒsse fielen, kurz bevor er das Wort ergreifen sollte, in einem Kontrollbereich auĂerhalb des Festsaals. Der US-PrĂ€sident und seine Frau Melania wurden rasch von SicherheitskrĂ€ften abgeschirmt und in Sicherheit gebracht. Auch Vize-PrĂ€sident JD Vance und alle anderen beteiligten Kabinettsmitglieder ĂŒberstanden den Vorfall nach Trumps Angaben unversehrt.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 26. April 2026
