Tag der Arbeit am 01. Mai 2026: Willingmann stärkt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den Rücken und fordert Kurskorrekturen in der Energiepolitik

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Magdeburg. Zum Tag der Arbeit stärkt Sachsen-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Sachsen-Anhalt den Rücken. „Wir erleben momentan eine wirtschaftlich schwierige Zeit, da ist es wohlfeil, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu beschimpfen!“, kritisierte der Minister mit Blick auf jüngste Debatten um die Arbeitsbereitschaft der Menschen im Lande. „Die Probleme und Herausforderungen in der Wirtschaft haben mit Homeoffice, Teilzeitmöglichkeiten und Work-Life-Balance nichts zu tun. Wer solche Debatten führt, lenkt von den eigentlichen Themen ab, die jetzt in Angriff genommen werden müssen. Und er vergisst, dass es die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind, die den Karren ziehen und dafür sorgen, dass Wertschöpfung im Lande betrieben wird.“

Angesichts der anhaltenden Iran-Krise fordert der Minister von Bundeswirtschaftsministerin Katerina Reiche eine energiepolitische Kurskorrektur. „Hohe Öl- und Gaspreise sind Gift für die Wirtschaft. Sie belasten Verbraucher immens, sie treiben die Kosten der Unternehmen und vor allem gefährden sie Arbeitsplätze“, betonte Willingmann. „Statt bei der Energiewende Bremsklötze dazwischen zu werfen, sollte Frau Reiche gerade jetzt darauf hinarbeiten, dass wir unabhängiger von fossilen Energien werden! Das geht nur mit dem Ausbau von Erneuerbaren, den Stromnetzen und dem Aufbau von Speicherkapazitäten.“

Willingmann erklärte weiter, dass eine günstige und verlässliche Energieversorgung gerade für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze entscheidend sei. „Wir sollten konsequent auf unsere Heimatenergien setzen! Bei den erneuerbaren Energien ist Sachsen-Anhalt ein Vorreiterland, das war auch schon bei Ansiedlungsentscheidungen von Unternehmen bei uns im Lande ausschlaggebend. Immer wieder nur zu hadern mit vergangenen Entscheidungen, etwa mit dem Ausstieg aus der Atomkraft oder aus der Kohle, ist der falsche Weg!“

Sachsen-Anhalt müsse auf Innovationen setzen und dabei langen Atem beweisen, um am Ende wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. „Mehr als 20.000 Arbeitsplätze wurden bei uns im Lande im Bereich der Erneuerbaren bereits geschaffen“, so Willingmann. Auch in anderen Bereichen wie der Automobilzulieferindustrie oder der Chemieindustrie müsse das Land auf Innovationen setzen: „Wir müssen unsere Autozulieferer in der Transformation noch stärker unterstützen, wir wollen die Arbeitsplätze in der Chemieindustrie erhalten. Dafür braucht es mutige Entscheidungen der Bundesregierung und auf europäischer Ebene.“

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Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt am 30. April 2026

Foto: Prof. Dr. Armin Willingmann © MWU/Nilz Böhme