Start einer Befragung zur Hitzebelastung / Hochschule Magdeburg-Stendal und AOK Sachsen-Anhalt kooperieren im Projekt HiLSA

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Die Hochschule Magdeburg-Stendal informiert über aktuelle Aktivitäten im Verbundprojekt „HiLSA – Hitzekompetenz gefährdeter Gruppen im Land Sachsen-Anhalt“. Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist eine wissenschaftliche Befragung, die seit dem 22. Juni 2026 gemeinsam mit der AOK Sachsen-Anhalt durchgeführt wird.

Ziel der Befragung ist es, Wissen, Verhalten und Erfahrungen im Umgang mit Hitzebelastungen zu erfassen. Auf dieser Grundlage sollen Förder- und Unterstützungsbedarfe identifiziert sowie praxisnahe Handlungsempfehlungen und zielgruppenspezifische Informationsangebote entwickelt werden. „Hitze stellt insbesondere für ältere und chronisch erkrankte Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Mit der Befragung möchten wir besser verstehen, wie Betroffene mit Hitzebelastungen umgehen und wo konkrete 

Die Befragung richtet sich an ältere und chronisch kranke Versicherte in fünf Untersuchungsregionen: Dessau-Roßlau, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Landkreis Mansfeld-Südharz, Burgenlandkreis sowie Landkreis Jerichower Land. Die Stichprobe wird durch die AOK Sachsen-Anhalt nach von der Hochschule Magdeburg-Stendal festgelegten Kriterien gezogen und umfasst jeweils 1.000 Personen pro Region. Der Versand der Fragebögen erfolgt postalisch durch die AOK Sachsen-Anhalt. Die Teilnahme ist freiwillig. Die eingehenden Antworten werden durch die Hochschule Magdeburg-Stendal wissenschaftlich ausgewertet.

Das Verbundprojekt HiLSA wird von der Hochschule Magdeburg-Stendal (Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien) koordiniert und gemeinsam mit der Hochschule Harz (Fachbereich Automatisierung und Informatik) umgesetzt. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Stefanie March, Prof. Dr. Dagmar Arndt und Prof. Dr. Kateryna Fuks (Hochschule Magdeburg-Stendal) sowie Prof. Dr. Hardy Pundt (Hochschule Harz). Die Projektlaufzeit erstreckt sich vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2027. Gefördert wird das Projekt durch Mittel der Europäischen Union (EFRE) sowie des Landes Sachsen-Anhalt. Weiterführende Informationen finden Sie unter h2.de/hilsa.

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Foto: Team HiLSA (Foto: Matthias Piekacz)