Magdeburg. Am 14. Juni um 16 Uhr spielt Willibald Guggenmoos die große Schuke-Orgel beim Orgelpunkt im Magdeburger Dom mit einem Programm, das von Leo Sowerby über Petr Eben bis hin zu Louis Vierne reicht und somit Musik des 19. Jahrhunderts aber auch neue Musik in den Fokus nimmt.
Er beginnt mit der Sonata Cromatica des italienisch-amerikanischen Komponisten und Organisten Pietro Alessandro Yon. Diese Musik ist ein sehr anspruchsvolles Orgelwerk, das symphonisch-romantisch als eines seiner Meisterwerke gilt.
Leo Sowerbys „Air with Variations“ verwebt auf beeindruckende Weise zarte Melodien mit komplexen Variationen und zeigt somit die vielen Klangebenen der Orgel.
Die Sonntagsmusik von Petr Eben setzt einen kraftvollen Akzent und zeichnet sich durch eine Dramatik und einen sehr fließenden Rhythmus aus.
Louis Viernes Finale aus der 6. Symphonie op.59 bildet den Abschluss des Nachmittags mit seinem triumphalen Charakter und der präsenten Energie.
Vita Willibald Guggenmoss
Willibald Guggenmos studierte an den Hochschulen für Musik in Augsburg und München (Konzertdiplome in Klavier, Orgel, Meisterklassendiplom, Kirchenmusik A).Von 1984 bis 2001 war er Organist an der St. Martinskirche in Wangen/Allgäu.Im Jahre 1985 spielte er das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach in 11 Konzerten.
Es folgten Gesamtaufführungen der Orgelwerke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Franz Liszt, César Franck, Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart, sowie der großen Werke von Max Reger, Olivier Messiaen und Marcel Dupré.Von 2001 bis 2004 war er als Kirchenmusiker und Organist am Dom „Zu unserer lieben Frau“ in München tätig.Ab 2004 bis 2023 war Willibald Guggenmos Domorganist an der Kathedrale in St. Gallen (Schweiz), wo er höchst erfolgreich die „Internationalen Domorgelkonzerte“ organisierte und durchführte. Seit 2023 ist er Leiter des Internationalen Orgelfestivals Augsburg. Konzerttätigkeit in ganz Europa, USA, Südamerika, Russland, Karibik, Island, Australien, Neuseeland und Asien.
Der Eintritt ist frei!
Foto: Willibald Guggenmos (c) Benjamin Manser
