MSC: „Epochenwende! Friedrich Merz hat die große Glocke geläutet!“ – BILD Chef-Autor Peter Tiede schwer beeindruckt – „Hallo-Ballo-Rede vom Kanzler im München!“
Peter Tiede deutet die Rede von Friedrich Merz in München als „Epochenwende“. Merz habe die Nachkriegsordnung und die Nachwendeordnung „für beendet erklärt“. Er nehme die Realität an, statt zu klagen. Als Beispiel nennt Tiede die MAGA-Bewegung von Donald Trump. Merz behandle Trumps Kurs als Fakt. Deutschland müsse reagieren können. Merz sagt laut Tiede: „Euer Kulturkampf ist nicht unserer“, doch Partnerschaft bleibe möglich. Sie müsse neu definiert werden. Deutschland solle eigenständiger auftreten, auch gegenüber den USA. Tiede nennt das die erste wirklich selbstbewusste, nicht aggressive, aber selbstbewusste Rede eines deutschen Kanzlers „über den Teich“. Merz spricht von Opfern, die Freiheit abverlange. Das könne Einsätze deutscher Soldaten bedeuten. Es könne auch Handel kosten. Tiede beschreibt eine Welt als „Monopoly der Supermächte“: China, Kreml, Trump. Deshalb brauche Europa neue Partnerschaften. Nicht alle müssten immer mit. Merz setze auf Flexibilität und die „Koalition der Willigen“. Als Rahmen nennt Tiede auch die E3 mit Großbritannien. Beispiele: Ukraine-Hilfe, Grönland.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 13. Februar 2026
