KRIEG IM LIBANON: Israel setzt zum Sturmangriff an ‒ Offensive gegen Hisbollah droht

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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Israel bereitet offenbar eine große Bodenoffensive im Südlibanon vor, um die Hisbollah zurückzudrängen. Ziel könnte eine Pufferzone bis zum Litani-Fluss sein. Gleichzeitig beschießt die Hisbollah Israel weiterhin mit Raketen. Zudem wirft Israel dem Iran vor, Streumunition eingesetzt zu haben. WELT-Korrespondent Max Hermes berichtet aus Tel Aviv über mögliche militärische Szenarien, diplomatische Bemühungen und die Folgen für den weiteren Kriegsverlauf in der Region.

Warum plant Israel eine Bodenoffensive im Südlibanon?

Israel will die Hisbollah militärisch zurückdrängen und verhindern, dass Raketenstellungen nahe der Grenze weiter Angriffe durchführen können. Eine mögliche Strategie ist die Schaffung einer Pufferzone bis zum Litani-Fluss.

Warum ist der Litani-Fluss militärisch so wichtig?

Der Litani-Fluss gilt seit Jahren als strategische Linie im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah. Eine Kontrolle oder Pufferzone südlich des Flusses würde militärische Aktivitäten der Hisbollah näher an der israelischen Grenze erschweren.

Warum sorgt der Einsatz von Streumunition für internationale Kritik?

Streumunition verteilt viele kleinere Sprengkörper über große Flächen. Dadurch steigt das Risiko für Zivilisten erheblich, auch lange nach einem Angriff. Deshalb ist diese Waffe international stark umstritten.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 14. März 2026