IRAN-KRIEG: Lage am Golf eskaliert ‒ Scheichs zittern vor Angriffen der Mullahs gegen Ölanlagen

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Die Spannungen im Nahen Osten nehmen weiter zu. Nach Angriffen auf die strategisch wichtige iranische Ölinsel Kharg wächst die Sorge vor Vergeltungsschlägen gegen Energieanlagen in den Golfstaaten. WELT-Reporter Daniel Kupp berichtet aus Dubai über die Lage in der Region. Militärstützpunkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Bahrain könnten mögliche Ziele sein. Gleichzeitig rückt die Straße von Hormus als zentrale Ölroute der Welt immer stärker in den Fokus – rund 20 % des globalen Ölhandels passieren diese Meerenge.

Warum sind die Ölanlagen der Golfstaaten potenzielle Ziele?

Sollte die iranische Ölinfrastruktur schwer getroffen werden, könnte Teheran versuchen, den wirtschaftlichen Schaden zu vergrößern, indem auch Energieanlagen in Nachbarländern angegriffen werden. Diese Länder kooperieren militärisch eng mit den USA.

Warum ist die Straße von Hormus so entscheidend für den Weltmarkt?

Die Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem offenen Ozean. Etwa 20 % des weltweit gehandelten Erdöls werden dort transportiert. Jede militärische Eskalation in dieser Region kann daher globale Energiepreise beeinflussen.

Welche Rolle spielen US-Militärbasen in der Region?

Die USA betreiben große Stützpunkte in Ländern wie Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie dienen als zentrale Logistik- und Luftwaffenstützpunkte für militärische Operationen im Nahen Osten.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 14. März 2026