IRAN-KRIEG: JD Vance ringt um Frieden mit Mullahs ‒ doch Trump wohl unzufrieden | đŸ”” WELT LIVESTREAM

Veröffentlicht in: NACHRICHTEN | 0

Die USA und der Iran nĂ€hern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine VerlĂ€ngerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. BezĂŒglich einer AbsichtserklĂ€rung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-VizeprĂ€sident JD Vance. Ob allerdings PrĂ€sident Donald Trump zustimmen wird, sei offen. Aus Teheran hieß es, eine vorlĂ€ufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestĂ€tigt. Das meldete die den Revolutionsgarden – Irans Elitestreitmacht – nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine dem Verhandlungsteam nahestehende Quelle.

Die «New York Times» meldete unter Berufung auf drei mit den GesprĂ€chen vertraute US-Beamte, dass man kurz vor einer Übereinkunft stehe. Diese könne die seit dem 8. April geltende Waffenruhe verlĂ€ngern, zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus fĂŒhren und den Weg fĂŒr substanziellere GesprĂ€che ebnen.

Das US-Nachrichtenportal «Axios» hatte unter Berufung auf US-Beamte berichtet, UnterhĂ€ndler beider Seiten hĂ€tten sich bereits auf eine 60-tĂ€gige AbsichtserklĂ€rung zur VerlĂ€ngerung der Waffenruhe und zur Aufnahme von Verhandlungen ĂŒber das iranische Atomprogramm geeinigt. Trump und die iranische FĂŒhrung mĂŒssten dem allerdings noch zustimmen, hieß es.

Vance: «Hoffentlich machen wir weiterhin Fortschritte»

US-VizeprĂ€sident Vance sagte: «Ich glaube, es ist schwer zu sagen, wann genau oder ob der PrĂ€sident die AbsichtserklĂ€rung unterzeichnen wird.» Die Iraner schienen – zumindest Stand jetzt – in guter Absicht zu verhandeln. «Hoffentlich machen wir weiterhin Fortschritte», fĂŒgte Vance hinzu.

Laut «Axios» wird die AbsichtserklĂ€rung festlegen, dass die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder «uneingeschrĂ€nkt» und ohne GebĂŒhren ermöglicht wird. Zudem wĂŒrde der Iran demnach innerhalb von 30 Tagen sĂ€mtliche Minen in der fĂŒr den globalen Öl- und FlĂŒssiggashandel wichtigen Meerenge rĂ€umen. Im Gegenzug werde die US-Seeblockade von iranischen HĂ€fen aufgehoben.

Nach Kriegsbeginn am 28. Februar blockierte der Iran die Durchfahrt durch die Meerenge und brachte den Schiffsverkehr damit weitgehend zum Erliegen. Als Folge schossen die Preise fĂŒr Öl und Gas an den EnergiemĂ€rkten nach oben. Die USA blockierten im Gegenzug iranische HĂ€fen. «Axios» zufolge soll ein weiterer Teil der AbsichtserklĂ€rung sein, dass die USA einige Ausnahmen bei Sanktionen gegen den Iran gewĂ€hren, damit das Land Öl frei verkaufen kann. Die Erlöse aus dem Ölexport sind eine der wichtigsten Einnahmequellen fĂŒr die Islamische Republik.

……..

Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 28. Mai 2026