Der Iran hat den Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei zu dessen Nachfolger berufen. Der 56-jährige Modschtaba Chamenei hat fortan das letzte Wort in allen politischen und militärischen Belangen. Das israelische Militär drohte bereits, dass auch er nicht sicher sei. Ähnlich hatte sich zuvor auch US-Präsident Donald Trump geäußert. Derweil sorgt ein rasanter Anstieg des Ölpreises infolge des Kriegs über die Marke von 100 US-Dollar für Panikverkäufe an den Börsen in Asien.
Modschtaba Chamenei wurde durch den sogenannten Expertenrat ernannt, dem wichtigsten religiösen Gremium des Irans. Wenig später sagte Trump der Zeitung «Times of Israel» in einem kurzen Telefonat: «Wir werden sehen, was passiert». Stunden zuvor hatte er dem Sender ABC News gesagt, dass der nächste iranische Staatschef «nicht lang im Amt bleiben» werde, wenn er nicht die Zustimmung Washingtons habe. Dem Nachrichtenportal Axios hatte Trump kürzlich gesagt, Modschtaba Chamenei sei für ihn «inakzeptabel».
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 09. März 2026
