International renommierter Neurobiologe Prof. Ted Abel stärkt Spitzenforschung an der Universitätsmedizin Magdeburg

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Magdeburg. Die Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) gewinnt mit Prof. Dr. Ted Abel einen weltweit führenden Neurobiologen als Partner für Forschung. Der international hoch angesehene Wissenschaftler war Schüler der Medizinnobelpreisträger Eric Kandel (2000) und Tim Hunt (2001) und zählt zu den profiliertesten Forschern auf dem Gebiet der molekularen Neurowissenschaften.

Prof. Abel wird ab dem 1. Mai 2026 die strategische Entwicklung des Bereichs Neurowissenschaften und Gehirngesundheit als Unterabteilung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie leiten.

Mit seiner Forschung zur molekularen Basis neuropsychiatrischer Erkrankungen und zahlreichen Publikationen in renommierten Fachzeitschriften wie Nature, Science und Cell bringt er weltweit anerkannte Expertise nach Magdeburg. Durch seine neue Position eröffnet sich die Möglichkeit, diese wegweisenden Forschungsergebnisse gezielt in die Patientenversorgung zu übertragen und so die Universitätsmedizin Magdeburg als Leuchtturm für innovative, translational ausgerichtete Medizin weiter zu profilieren.

„Mit Prof. Ted Abel steht uns ein international führender Experte für neurobiologische und psychiatrische Forschung als Kollaborationspartner zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit ihm und unseren amerikanischen Partnern eröffnet neue Perspektiven für Studierende, Forschende sowie Ärztinnen und Ärzte“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Nickl-Jockschat, Direktor der Klinik.

Prof. Abel ist derzeit Roy J. Carver-Direktor des Iowa Neuroscience Institute an der University of Iowa. Zudem ist er Co-Direktor des Hawkeye Intellectual and Developmental Disabilities Research Center, Mitglied der National Academy of Medicine und Fellow der American Association for the Advancement of Science. Seine Forschung zu den molekularen Mechanismen von Lernen, Gedächtnis und deren Störungen bei neuropsychiatrischen Erkrankungen wurde in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht und trägt maßgeblich zum Verständnis von Autismus, Schizophrenie und geistigen Entwicklungsstörungen bei.

Bereits im März 2026 unterzeichnete die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein Memorandum of Understanding mit der University of Iowa. Damit baut die Universität ihre internationalen Beziehungen weiter aus und stärkt ihre Rolle als weltweit sichtbarer Standort für neurowissenschaftliche Spitzenforschung. Die Vereinbarung legt die Grundlage für gemeinsame Forschungsprojekte, den Austausch von Forschenden, Lehrenden und Studierenden sowie die Zusammenarbeit bei Konferenzen, Seminaren und weiteren wissenschaftlichen Formaten.

Mit Prof. Abel und der vertieften Partnerschaft mit der University of Iowa setzt die Universitätsmedizin Magdeburg ein deutliches Zeichen für Internationalisierung, wissenschaftliche Exzellenz und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Ziel ist es, die UMMD als Leuchtturm für innovative, translational ausgerichtete Patientenversorgung weiter zu profilieren.

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Foto: Prof. Dr. Ted Abel

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