DEUTSCHER BUNDESTAG IN BERLIN: Holocaust-Gedenken und bohrende Fragen an Regierung | đŸ”” LIVESTREAM

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Vor der Gedenkstunde fĂŒr die Opfer des Nationalsozialismus im #Bundestag hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung gefordert, auch dem Antisemitismus der Gegenwart entschlossen entgegenzutreten. „Gerade die Auseinandersetzung mit der Geschichte verpflichtet uns, heute wachsam zu sein und Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen aktiv und entschieden entgegenzutreten“, sagte Felix Klein dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Erinnerung bleibe unvollstĂ€ndig, wenn sie folgenlos bleibe.

Der #Antisemitismus ist laut Klein in Deutschland kein RandphĂ€nomen mehr. „Er ist erst recht kein Problem einer Minderheit, sondern richtet sich gegen die Grundlagen unserer Gesellschaft“, betonte er. „Ihm entgegenzutreten ist keine Aufgabe Einzelner, sondern eine Verantwortung aller.“

Erinnerung sei „Ausdruck von Respekt vor den Opfern und von Verantwortung gegenĂŒber unserer Geschichte“, sagte Klein dem RND. „Sie mahnt uns, das Menschheitsverbrechen der Shoah weder zu relativieren noch zu instrumentalisieren oder zu verdrĂ€ngen.“ Angriffe auf die Erinnerungskultur seien daher ein deutliches Warnsignal.

Am Mittwoch beginnt der Bundestag seine Sitzungswoche mit einer Gedenkstunde fĂŒr die Opfer des Nationalsozialismus. Nach einer Ansprache von ParlamentsprĂ€sidentin Julia Klöckner (CDU) soll die Holocaust-Überlebende Tova Friedman zu den Abgeordneten sprechen. Zudem werden MusikstĂŒcke von Komponisten aufgefĂŒhrt, die selbst Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. Die Gedenkstunde findet jĂ€hrlich rund um den 27. Januar statt, dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 28. Januar 2026