CHAOS IM IRANISCHEN MILITÄR? Feldkommandeure handeln offenbar wie sie wollen

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Warum greifen iranische Streitkräfte weiter Golfstaaten an, obwohl Präsident Massud Peseschkian zuvor eine Entschuldigung ausgesprochen hat? Geheimdienstexperte Professor Schlomo Shpiro sieht mehrere Gründe: zerstörte Kommunikationsstrukturen im iranischen Militär, eigenständig handelnde Kommandeure und eine massive Fehleinschätzung der militärischen Stärke der Golfstaaten. Trotz hunderter Raketen und Drohnen seien die Schäden vergleichsweise gering geblieben. Gleichzeitig wächst im Iran der Druck auf die politische Führung nach dem Tod von Ali Chamenei. Inmitten des Krieges wird über einen möglichen Nachfolger diskutiert – während US-Präsident Donald Trump weiter auf militärische Eskalation setzt.

  • Warum greifen iranische Einheiten weiter Golfstaaten an, obwohl der Präsident eine Entschuldigung ausgesprochen hat?
    Geheimdienstexperte Schlomo Shpiro sieht mögliche Kommunikationsprobleme im iranischen Militär. Viele militärische Kommunikationszentren seien zerstört worden, sodass Kommandeure eigenständig handeln könnten. Gleichzeitig könnten politische Machtkämpfe innerhalb des Systems eine Rolle spielen.
  • Warum haben die Golfstaaten bislang kaum militärisch zurückgeschlagen?
    Die Regierungen der Golfstaaten hoffen offenbar weiterhin auf eine politische Lösung des Konflikts. Ein direkter Kriegseintritt könnte die gesamte Region destabilisieren. Deshalb überlassen sie militärische Vergeltungsschläge bislang weitgehend den USA und Israel.
  • Welche Auswirkungen hat der Tod von Ali Chamenei auf das iranische System?
    Chamenei hatte den Iran fast vier Jahrzehnte lang geprägt. Sein Tod könnte das Machtgefüge erschüttern. Innerhalb von Militär und Politik existieren unterschiedliche Strömungen – von Hardlinern bis zu Kräften, die eine diplomatische Lösung mit den USA anstreben.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 08. März 2026