Nach dem Brandanschlag auf wichtige Kabel steht Tausenden Menschen im Berliner Südwesten ein weiterer Tag ohne Strom bevor. Viele Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Die Polizei hofft auf Zeugen.
Tausende Menschen im Berliner Südwesten müssen am Montag ohne Heizung und Strom in die erste komplette Woche des neuen Jahres starten – bei Schnee und eisigen Außentemperaturen. Nach dem großen Stromausfall wegen eines Brandanschlags im Bezirk Steglitz-Zehlendorf bleiben zudem mehrere Schulen geschlossen. Noch tagelang könnten viele Haushalte ohne Strom sein.
Für viele Schülerinnen und Schüler startet der Montag nach den Weihnachtsferien nun anders als erwartet. Eltern können auf Notbetreuung in anderen Schulen zurückgreifen. Wie es weitergeht: Darauf hat der Senat noch keine Antwort. Auch Kitas sind betroffen.
Wer nicht bei Familie oder Freunden in anderen Teilen Berlins unterkommen konnte, für den bedeutet der Start in die erste komplette Woche des neuen Jahres: Bei Schnee ohne Strom, Heizung und warmes Essen zurechtkommen. Polizei und Rettungskräfte helfen, wo sie können. Auch die Bundeswehr soll unterstützen, Berlin rief dazu eine sogenannte «Großschadenslage» aus. Die Schäden am Stromnetz sind nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin schwerwiegend und die Reparatur kompliziert: Erst am Donnerstagnachmittag könnten voraussichtlich alle Stromkunden wieder versorgt werden.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 05. Januar 2026
