US-PrĂ€sident Donald Trump hat vor seiner Reise nach Peking Differenzen mit Staatschef Xi Jinping in Bezug auf den Iran-Krieg heruntergespielt. Der chinesische StaatsfĂŒhrer habe seine Sache ziemlich gut gemacht, sagte Trump auf eine Journalistenfrage nach Chinas Rolle im Iran. «Schauen sie auf die Seeblockade – keine Probleme», sagte Trump.
TatsĂ€chlich ist die UnterstĂŒtzung aus China fĂŒr den Iran ein Spannungspunkt im VerhĂ€ltnis zwischen Washington und Peking. So hatte das US-Finanzministerium zuletzt mehrfach Sanktionen gegen chinesische Firmen verhĂ€ngt, die den USA zufolge unerlaubten Handel mit dem Iran treiben. Dabei ging es unter anderem um Raffinerien, die die fĂŒr Teheran wichtigen Ălexporte abnehmen. China ist der mit Abstand wichtigste Abnehmer iranischen Ăls. Die USA versuchen hingegen, mit einer Seeblockade den Druck auf die iranische FĂŒhrung zu erhöhen.
Xi sei jemand, mit dem er sehr gut auskomme, sagte Trump. «Das wird eine sehr spannende Reise. Es werden viele groĂartige Dinge passieren», sagte er. Danach gefragt, ob Xi im Iran-Krieg hilfreich sein könne, sagte Trump: «Ich denke, wir brauchen im Iran ĂŒberhaupt keine Hilfe.»
Trump gibt sich zuversichtlich mit Blick auf Irans Urananreicherung
In dem seit ĂŒber zwei Monaten andauernden Krieg mit dem Iran sind die diplomatischen BemĂŒhungen fĂŒr ein Friedensabkommen ins Stocken geraten. Ein zentraler Streitpunkt zwischen den Kriegsparteien ist der Umgang mit Irans umstrittenem Atomprogramm und dessen BestĂ€nden von rund 440 Kilogramm Uran, das auf 60 Prozent angereichert wurde und bei Weiterverarbeitung fĂŒr den Bau mehrerer Atomwaffen dienen könnte.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 13. Mai 2026
