Kassenärzte-Chef lehnt geplante Teilkrankschreibung ab

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Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat die geplante Teilkrankschreibung abgelehnt. Der „Rheinischen Post“ sagte der Mediziner, der Ansatz sei absurd und führe zu mehr Bürokratie. Für eine Teilkrankschreibung müssten Ärzte eine Art Gutachten erstellen und dafür viele Details des Arbeitsverhältnisses beleuchten. Gleichzeitig werde die Vergütung gekürzt. Im Gesetzentwurf zur Krankenkassen-Reform ist vorgesehen, dass Ärzte eine Teilarbeitsunfähigkeit feststellen können – in Höhe von 25, 50 oder 75 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit des Versicherten. (MDR Aktuell)

Foto: Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen (c) Lopata-Axentis