Hans-Ulrich Jörges zieht eine düstere Bilanz. Donald Trump habe seinen Zenit überschritten. Internationale Projekte scheiterten. Zölle gegen Europa wurden aufgegeben. Der Anspruch auf Grönland verpuffte. Im Gazastreifen blieb die Hamas bewaffnet. Der Dollar schwächt sich ab, Preise steigen. Verbündete fehlen. Europa geht auf Distanz.
Parallel verschärft sich die Lage in Deutschland. Die Arbeitslosigkeit sprang im Januar über drei Millionen. Innerhalb eines Monats kamen 177.000 hinzu. Dennoch diskutiert die Politik über längere Arbeitszeiten. Für Jörges passt das nicht zusammen. Das Arbeitsvolumen reiche nicht mehr aus.
Auch Reformen überzeugen ihn nicht. Das Bürgergeld heiße nun Grundsicherung, Inhalt und Umfang blieben gleich. Weitere Reformdebatten beträfen vor allem Zuständigkeiten, nicht Leistungen. Der Sozialstaat koste 1,4 Billionen Euro und werde weiter wachsen.
Sein Fazit ist klar. Weder in den USA noch in Deutschland sind echte Kurswechsel erkennbar. Die Probleme bleiben. Die Debatten laufen daran vorbei.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 02. Februar 2026
