Es gibt Wege, die führen nie zum Ziel. Soweit man auch geht und so sehr man sich auch wünscht, endlich irgendwo anzukommen. Auf „wanderlust“ erzählt wavvyboi von persönlichem Verlust, von einer inneren Rastlosigkeit und von der Suche nach einem Zuhause, das es nicht mehr gibt. Nachdem der non-binäre Artist aus Liechtenstein Anfang des Jahres mit „black glitter“ ein empowerndes Queerness-Anthem vorgelegt hat, schickt wavvyboi nun einen emotional aufgeladenen Track zwischen nachdenklicher Ballade und brachialem Rock-Epos hinterher!
Seit 2018 bewegt sich wavvyboi elegant zwischen den Stilwelten. Inspiriert von David Bowie, Placebo und Lady Gaga entwirft der genderfluide Rock-Poet einen mal druckvollen, mal theatralisch verspielten Signaturesound aus massiven Gitarrenwänden, catchy Pop-Hooks, einer schonungslos offenen Emo-Aufrichtigkeit und einer bunt schillernden Glam-Extravaganza. Songs wie vertonte Tagebucheinträge, in denen wavvyboi intimste Gedanken und Gefühle mit über 235k TikTok-Followern, durchschnittlich fast 200k monatlichen Spotify-Hörer:innen und knapp 110k Instagram-Fans teilt.
wavvyboi verbindet Realität und Fantasy, Melancholie und Euphorie, Nähe und Inszenierung zu einem atmosphärischen Schattenspiel aus hell und dunkel, wie auch die brandneue Single zeigt. „wanderlust“ ist düsteres Märchen voller Verlockungen und falscher Versprechen von Glück und Harmonie. Ein Trugbild, das beim näheren Hinschauen in tausend Teile zerbricht. „Mit diesem Song verarbeite ich die Trauer um meine geliebte Mutter“, so wavvyboi. „Es fühlt sich an, als hätte ich mit ihr auch mein Heim, meinen sicheren Hafen verloren und wäre auf einer nie enden wollenden Odyssee gefangen. Man ist immer wieder versucht, sich von negativen Gedanken runterziehen zu lassen; gleichzeitig geben mir die schönen Erinnerung auch die Kraft, meinen Weg weiter zu gehen.“
„wanderlust“ vereint bombastischen Stadionrock à la Queen mit der melancholischen Tiefe der Balladen David Bowies zu einem spannungsgeladenen und intensiven Soundtrack, mit dem wavvyboi seinen absoluten Ausnahmestatus als moderner Rockpoet unterstreicht!
Text/Foto: Universal Music
