Diplomatischer Rückschlag in Brüssel: Kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine gelingt der EU keine Einigung auf neue Sanktionen und milliardenschwere Finanzhilfen für Kiew. Nach Angaben von EU-Diplomaten blockiert vor allem Ungarn die Beschlüsse und fordert die Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline. Bundesaußenminister Johann Wadephul spricht von Verrat an europäischen Idealen. Zum Jahrestag reisen Ursula von der Leyen und António Costa nach Kiew.
Warum konnte die EU keine neuen Sanktionen beschließen?
- Nach Angaben von EU-Diplomaten blockiert insbesondere Ungarn die notwendigen Beschlüsse zu Sanktionen und Finanzhilfen und knüpft seine Zustimmung an energiepolitische Forderungen.
Was fordert Ungarn im Gegenzug?
- Ministerpräsident Viktor Orbán verlangt die Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die durch die Ukraine verlaufende Druschba-Pipeline.
Welche politische Signalwirkung hat der Jahrestag?
- Zum vierten Jahrestag der Invasion reisen Ursula von der Leyen und António Costa nach Kiew, um Solidarität zu demonstrieren, während die EU intern um Geschlossenheit ringt.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 24. Februar 2026
