Extreme Kälte entwickelt sich im Ukrainekrieg zunehmend zu einem zusätzlichen Belastungsfaktor für Bevölkerung und Militär. In Kiew und anderen Großstädten wie Charkiw, Odessa und Dnipro stößt die Energieinfrastruktur offenbar an ihre Grenzen. Immer wieder kommt es zu Stromausfällen, Ausfällen der Wasserversorgung und kalten Wohnungen bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad.
Auch die U-Bahn in Kiew war zeitweise von Blackouts betroffen. Besonders dramatisch ist die Lage an der Front im Osten des Landes, wo Soldaten bei eisigen Temperaturen in Schützengräben ausharren müssen. Gleichzeitig sorgen Bilder aus dem westukrainischen Luxus-Skiresort Bukowel für Diskussionen. Während dort gefeiert und Wintersport betrieben wird, empfinden viele Menschen in den Kriegs- und Frontregionen diese Szenen als Provokation. Andere wiederum sehen darin einen notwendigen Versuch, dem Kriegsalltag zumindest zeitweise zu entkommen.
——
Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 01. Februar 2026
