Staatssekretär Gert Zender hat heute Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 3,8 Millionen Euro an die Stadt Mücheln, die Hochschule Merseburg und die Deutsche Hanf-Akademie e. V für den Aufbau eines Informations- und Kompetenzzentrums Hanf am Geiseltalsee übergeben. Das Projekt wird zu 100 Prozent aus dem europäischen Just Transition Fonds (JTF) im Rahmen der Landesinitiative zum Neuen Europäischen Bauhaus (NEB) gefördert.
Staatssekretär Gert Zender (Foto): „Zukunftsprojekte aus dem Strukturwandel, bieten Raum für Ideen, die unserer Heimat langfristig Nutzen bringen. Genau dafür steht dieses Projekt am Geiseltalsee. Mit dem neuen Informations- und Kompetenzzentrum schaffen wir Wissen, fördern Innovationen und eröffnen neue Chancen für unsere Region. Hanf als Baustoff mag auf den ersten Blick ungewöhnlich klingen, aber darin steckt großes Potenzial für nachhaltiges Bauen und neue Wertschöpfung. So schaffen wir Perspektiven für die Menschen und zeigen, dass Strukturwandel ganz konkret funktionieren kann. Ich bin überzeugt: Sachsen-Anhalt ist ein Chancenland. Wir haben kluge Köpfe, gute Ideen und starke Regionen. Wenn wir weiter mutig nach vorn gehen, bleibt unser Land ein Ort, in dem man gut leben, gut arbeiten und gern zu Hause sein kann.“
Ziel des Projektes ist es, das ökologische und ökonomische Potential von Industriehanf als nachhaltige Ressource sichtbar, nutzbar und zugänglich zu machen sowie das Bewusstsein für nachhaltige Stoffkreisläufe zu stärken.
Das Herzstück des Projektes wird eine Experimental-Bauwerkstatt sein, in der Fachleute und Laien sich in Seminar zum Umgang mit Hanf als Baustoff kundig machen und praktische Anleitung zu dessen Verwendung als Baustoff erhalten.
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Text/Foto: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt am 07. Juli 2026
