Staatssekretär Gert Zender trägt Forderungen der sachsen-anhaltischen Landwirtschaft in Brüssel vor

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Magdeburg. Mit dem Ziel, die vielfältige Agrarstruktur Ostdeutschlands sichtbarer zu machen, findet am 15. April 2026 das Fachgespräch „Offensive Ost: Vielfalt sichern, Ostdeutsche Landwirtschaft stärken“ statt. In Brüssel, in der Vertretung des Landes Brandenburg, treffen sich dafür die Landwirtschaftsminister der ostdeutschen Bundesländer mit Mitgliedern der EU-Kommission sowie mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Landwirtschaftsstaatssekretär Gert Zender vertritt die Interessen Sachsen-Anhalts.

Im Fokus des Gesprächs steht die Fortschreibung der gemeinsam mit den ostdeutschen Landesbauernverbänden verabschiedeten „Berliner Erklärung“ vom 18. Januar 2026. Darin fordern die Akteure, die Belange der ostdeutschen Agrarwirtschaft bei der Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) ab 2028 stärker zu berücksichtigen. Insbesondere wenden sich die Unterzeichner gegen die geplante Kappung und Degression der Agrarförderung ab einer bestimmten Betriebsgröße.

Staatssekretär Gert Zender (Foto): „Die ostdeutsche Landwirtschaft ist ein starker Pfeiler der europäischen und deutschen Agrarwirtschaft – und genau so muss sie auch von Brüssel behandelt werden. Wer Förderung pauschal deckeln oder kürzen will, gefährdet leistungsfähige Betriebe und starke ländliche Räume in Sachsen-Anhalt. Wir brauchen eine Agrarpolitik, die Leistung anerkennt und faire Entwicklungschancen unabhängig von Größe und Betriebsform bietet. Jeder Hektar ist gleichwichtig, um die Ernährungssicherheit in Europa zu gewährleisten.“

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Text/Foto: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt am 14. April 2026