SCHIFFE VOR GRÖNLAND? Militärexperte analysiert Trump-Aussage zu China und Russland vor NATO-Gebiet

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Die Spannungen rund um Grönland nehmen weiter zu. Politikwissenschaftler Carlo Masala sieht in der umstrittenen Erkundungsmission mehrerer europäischer NATO-Staaten keinen sicherheitspolitischen, sondern vor allem einen symbolischen Akt. Donald Trump habe keinen sachlichen Grund, sich über die Mission aufzuregen, da diese transparent kommuniziert worden sei und eigentlich genau das adressiere, was der US-Präsident selbst fordere: mehr NATO-Engagement in der Arktis.

Die teils chaotisch wirkende Durchführung der Mission sei laut Masala vor allem auf schlechte Kommunikation und Wetterbedingungen zurückzuführen, nicht auf einen überstürzten Abbruch. Inhaltlich habe die Mission jedoch kaum konkrete Erkenntnisse geliefert. Masala betont, dass es Trump nicht um NATO-Sicherheit gehe, sondern um den Anspruch auf Grönland selbst. Berichte über mögliche US-Invasionspläne bewertet er derzeit als unwahrscheinlich, schließt jedoch angesichts der aufgeheizten Lage eine militärische Eskalation langfristig nicht vollständig aus.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 19. Januar 2026