Neustart Modernisierungsprogramm: 131 Millionen Euro fließen in Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt

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Längere Bahnsteige, mehr Barrierefreiheit, moderne Ausstattung / DB erneuert bis 2029 mehr als 70 kleine und mittlere Bahnhöfe in Ballungszentren sowie im ländlichen Raum / Land und DB setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort

(Magdeburg, 25. Januar 2023)  Das Land Sachsen-Anhalt und die Deutsche Bahn AG (DB) haben heute in Magdeburg ihr gemeinsames Bahnhofsmodernisierungs-programm neu aufgesetzt. Damit führen die Partner:innen ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fort. 131 Millionen Euro aus Bundes-, Landes- und Eigenmitteln der DB fließen bis 2029 in mehr als 70 Bahnhöfe. Reisende und Bahnhofsbesucher:innen profitieren sukzessive von modernen und längeren Bahnsteigen, besserer Beleuchtung, neuen barrierefreien Zugängen, zeitgemäßen Monitoren und Vitrinen für die Reisendeninformation.
 
Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender DB Station & Service AG: „Heute ist ein guter Tag für die Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt. Denn wir schreiben unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land fort: Täglich rund 62.000 Reisende nutzen die Stationen, die durch die neue Vereinbarung  gewinnen werden. Das heißt: mehr Barrierefreiheit, Komfort und Kapazität auf den Bahnsteigen. Neben mittelgroßen Bahnhöfen erneuern wir rund 50 kleine Stationen und machen es damit den Menschen im ländlichen Raum leichter, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.“
 
Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt: „Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Sachsen-Anhalt alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastruktur: Radwege, Straßen und natürlich attraktive Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag. Die gemeinsamen Investitionen in attraktive Bahnstationen sind ein gelebtes Beispiel dafür. Komfortabel nutzbare Bahnhöfe machen den ÖPNV insgesamt besser.“
 
Ziel des Modernisierungsprogramms ist es, den Fahrgästen schon am Bahnhof mehr Komfort zu bieten. Neben den kleinen Stationen sind auch mittelgroße Stationen Teil der Offensive. Zuletzt wurde zum Beispiel der Hauptbahnhof von Stendal vollständig umgebaut. Modernisiert werden auch Bahnhöfe im Metropolenumfeld, beispielsweise an der S7 in Halle (Saale), wo die DB an sieben Stationen die Bahnsteige verlängert, und damit für mehr Kapazität sorgt. Die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) als Aufgabenträger des Landes und die DB führen einzelne Bauprojekte aus dem zuletzt 2019 unterzeichneten Bahnhofsmodernisierungsprogramm fort und haben die geplanten weiteren Stationen gemeinsam ausgewählt.

Es ist mittlerweile die vierte Vereinbarung dieser Art. Die Rahmenvereinbarung hat den Vorteil, dass sie langfristig Mittel beider Partner:innen sichert und trotzdem Flexibilität in der Umsetzung ermöglicht. Dank der guten Zusammenarbeit hat die Höhe der Investitionen stetig zugenommen. Beide Partner:innen streben schon jetzt eine Fortsetzung über das Jahr 2029 hinaus an.
 
 
Beispiele aus der Region:

In Dessau-Mosigkau, Eichenweiler, Erdeborn, Nebra, Teutschenthal Ost und Langenstein erneuert die DB die Bahnsteige. In Jeßnitz, Mühlanger und Zielitz werden zusätzlich zum neuen Bahnsteig noch der Wetterschutz, das Blindenleitsystem und die Beleuchtung ausgebaut. Dort bauen wir außerdem den Wetterschutz aus, das Blindenleitsystem und die Beleuchtung. Auch in Marke, Arensdorf und Schönebeck (Elbe) modernisiert die DB die Bahnsteige und baut die Fußgängerwege zum Gleis. An vielen weiteren Stationen erneuert die DB Monitore und Vitrinen für Reisendeninformation. Ebenso erhalten viele Bahnhöfe Graffiti-Schutzfolien, umweltfreundliche Beleuchtung mit LED und frische Bodenbeläge. 

Foto (c) DB AG