Midsommardröm – Magisches Skandinavien heute um 16:00 Uhr beim Orgelpunkt im Magdeburger Dom

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Magdeburg. Heute am Pfingstmontag, dem 25. Mai um 16 Uhr laden Tiefe, weite Täler, leuchtende Landschaften im Licht der Mitternachtssonne, Elfen und Trolle sowie der Zauber und die Melancholie dazu ein, die Musik skandinavischer Komponisten im Dom bei Orgelmusik aus dem Norden in einer besonderen Atmosphäre auf faszinierende Weise zu entdecken.

Mit seinem Programm „Midsommardröm“ erfüllt sich der international renommierte Trompetensolist Daniel Schmahl einen lang gehegten Traum: die nordische Klangmagie musikalisch zum Leben zu erwecken. Der warme, samtige Klang seines Flügelhorns lässt einige der schönsten Melodien der skandinavischen Musik erklingen – darunter Werke von Edvard Grieg und weitere nordisch inspirierte Klanglandschaften.

Die Orgelimprovisationen von Matthias Zeller, Finalist verschiedener internationaler Improvisationswettbewerbe, führen das Publikum dabei in andere Zeiten und Welten.

So entsteht ein atmosphärischer Spannungsbogen von schwebender nordischer Weite über dunkle Melancholie bis hin zu den faszinierenden Klangwelten des wohl bekanntesten zeitgenössischen Komponisten Islands: Ólafur Arnalds.
Ein Konzert voller Weite, berührender Klangfarben und jener besonderen nordischen Tiefe, die unmittelbar das Herz erreicht.

Midsommardröm — nordische Klangmagie zum Träumen.

Der Eintritt ist frei!

Daniel Schmahl – Trompete & Flügelhorn

Der aus einer Musikerfamilie stammende Trompeter, ist der jüngste Sohn von einem der bedeutendsten deutschen Sologeiger der Nachkriegszeit – Gustav Schmahl. Sein Vater entfachte in ihm schon in seiner frühen Kindheit das Feuer für die Musik und so spielte er Geige, Fagott, Klavier und nahm Gesangsunterricht. Mit 16 Jahren entdeckte er bei einem Konzert von Ludwig Güttler seine Leidenschaft für die Trompete und studierte daraufhin in Berlin und Weimar. Zugleich absolvierte Daniel Schmahl Meisterkurse unter anderem bei Prof. Malte Burba, Ludwig Güttler, Håkan Hardenberger sowie dem Ensemble „German Brass“. 1999 gab er sein Debüt als Solist mit der Neubrandenburger Philharmonie. In nur wenigen Jahren ist es ihm gelungen, sich national und international auf den bedeutendsten   Musikfestivals und Konzertpodien zu etablieren.

Daniel Schmahl genießt einen herausragenden Ruf als einer der gefragtesten Trompeter seiner Generation und leidenschaftlicher Interpret eines breitgefächerten Repertoires von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Als Solist und Kammermusiker führten ihn zahlreiche Konzerte in die Konzertsäle bedeutender Orchester darunter die Berliner Philharmonie und die Philharmonie St. Petersburg, das Konzerthaus Berlin, den Bachfestivals in Leipzig, Arnstadt,        Würzburg, Chișinău und das Musikfest Stuttgart sowie Bachs heiliger Halle, der Thomaskirche Leipzig.

2006 veröffentlichte er seine Debüt-CD „back to bach“ – mit Kompositionen von Klassik und Romantik bis zum Tango von Astor Piazzolla und Jazz von Miles Davis sowie Kenny Dorham. 2012 folgte dann beim Label „Querstand“ sein zweites Album „Chattin` with Bach“ (Platz 3 der Hooolp Klassik Charts).

Seit 2023 leitet Daniel Schmahl die Musikschule der Volkshochschule Reutlingen, eine     Aufgabe, die er neben seiner Konzerttätigkeit mit Leidenschaft und Engagement erfüllt.     

Matthias Zeller – Orgel

Der aus dem vogtländischem Musikwinkel stammende Multiinstrumentalist beschäftigte    sich schon früh mit den Klangmöglichkeiten der Orgel und der Improvisation auf ihr. Im Studium an der ehrwürdigen Leipziger Musikhochschule kamen wertvolle Anregungen durch Kompositionsunterricht, Jazzimprovisation und außereuropäischer Musik hinzu durch Lehrer wie Siegfried Thiele, Steffen Schleiermacher und z.B. Kurse bei Kamalesh Maitra. Diese musikalische Bandbreite führte zu Kompositionsaufträgen für die Halleschen Musiktage, das Bachfest Leipzig, das Ensemble Amarcord, das Fulldomfestival Jena oder auch Bühnenmusiken am Neuen Theater in Halle.

 Auf der Orgel waren es Lehrer wie Hans Haselböck, Wolfgang Seiffen und Henri Houbart, die das Gespür für Form und Expressivität förderten. Bei Wettbewerben gelang es ihm mehrmals als Finalist zu bestehen, z.B. beim Improvisationswettbewerb Weimar und bei „Jazz and Churchorgan“ in Hannover unter Vorsitz von Barbara             Dennerlein.

Seine Stummfilmimprovisationen an der Orgel sind legendär (u.a. an der einzigen am Originalstandort erhaltenen Stummfilmorgel im Berliner „Babylon“-Kino) und als Orgel-Highlight darf die Eröffnung des „Thüringer Orgelsommers“ 2012 in der    Bachkirche Arnstadt bezeichnet werden, wofür er ein Konzert für 2 Orgeln und Percussion (unter seiner Mitwirkung) schrieb, was vom MDR aufgezeichnet und gesendet wurde.

Foto: Midsommardröm (c) Daniel Schmahl