Magdeburg. In der Orthopädischen Universitätsklinik (Leitung: Prof. Dr. med. Christoph Lohmann) werden regelmäßig Profi- und Leistungssportlerinnen und -sportler behandelt. Aktuell wurde die Handballerin Stella van Olphen, Tochter des ehemaligen Profi-Handballers Fabian van Olphen, erfolgreich operiert.
Die junge Leistungssportlerin hatte sich vor etwa zwei Monaten beim Handballtraining das Knie verdreht. Anschließend stellte sie sich umgehend in der Orthopädischen Universitätsklinik vor. MRT-Aufnahmen bestätigten die Diagnose eines Kreuzbandrisses.
„Da Stella ihre Karriere im Leistungssport fortsetzen möchte, fiel die gemeinsame Entscheidung für eine Kreuzbandersatzplastik“, erklärt Dr. med. Margit Rudolf, Fachärztin für Orthopädie und Sportmedizinerin in Magdeburg. Der Eingriff wurde erfolgreich durch das Team der Orthopädischen Universitätsklinik durchgeführt. Die medizinische Betreuung vor und nach der Operation erfolgte ebenfalls durch Dr. Rudolf.
Bereits ihr Vater, Fabian van Olphen, wurde bereits im Jahr 2009 nach Kreuzbandriss in der Orthopädischen Universitätsklinik behandelt.
Nach der Operation geht es Stella van Olphen den Umständen entsprechend gut. Aktuell bestehen noch knietypische Beschwerden nach dem Eingriff. Sie konnte bereits entlassen werden. Abgeholt wurde sie von ihrem Vater.
„Nach einer Kreuzbandersatzplastik müssen Sportlerinnen und Sportler in der Regel mit einer Pause von etwa sechs Monaten rechnen, bis eine Rückkehr in den Leistungssport möglich ist. Diese Zeit wird die Sportlerin für die vollständige Heilung und Rehabilitation benötigen“, erklärt Dr. med. Martin Röpke, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Foto: Das Team, das die Sportlerin Stella van Olphen medizinisch versorgt hat (v. l.): Dr. med. Kathrin Berger, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Martin Röpke, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Dr. med. Margit Rudolf, Fachärztin für Orthopädie, Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin, Rheumatologie und Sportmedizin, die Patientin Stella van Olphen sowie Fabian van Olphen, Vater der Patientin.
(c) Fotografin: Ö. Düzel / UMMD

