US-Präsident Trump will Grönland den Vereinigten Staaten einverleiben. Daran lässt er in Davos keinen Zweifel. Dann kommt eine überraschende Wendung.
Erst hält Donald Trump eine Rede voller Feindseligkeiten gegenüber Europa – dann scheint es plötzlich eine Annäherung im Grönland-Konflikt zu geben. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos überschlagen sich am Abend die Ereignisse zu Trumps Ansinnen, Grönland den USA einzuverleiben.
Der US-Präsident will seine Zollandrohung gegen Deutschland und andere europäische Länder zum 1. Februar in Höhe von 10 Prozent auf Warenimporte in die USA nun doch nicht wahr machen. Der Grund: Es gab ein Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Was genau besprochen wurde, ist kurz danach ziemlich unklar. Trump verkündet auf seinem Sprachrohr Truth Social lediglich, es sei ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden – daher sollen doch keine Zusatzzölle kommen. Rutte bestätigte Trumps Angaben zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen.
Nur wenige Stunden zuvor hatte das EU-Parlament im Gegenzug zu Trumps Zollandrohung die Ratifizierung des Handelsdeals mit den USA gestoppt.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 22. Januar 2026
