Zwei Jahre nach dem Tod von Alexej Nawalny in einem russischen Straflager verdichten sich Hinweise auf eine Vergiftung. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz kündigten fünf Staaten, darunter Deutschland, eine gemeinsame Erklärung an. In europäischen Laboren wurde demnach in Gewebeproben Epibatidin nachgewiesen – ein hochtoxischer Stoff. Nawalnys Witwe Julija Nawalnaja sprach in München von einem Beweis für ein gezieltes Verbrechen und macht Präsident Wladimir Putin verantwortlich. Außenminister Johann Wadephul kündigte internationale Schritte an, auch im Rahmen des Chemiewaffenverbots. Der Fall erhält damit neue politische Brisanz.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 14. Februar 2026
