Es war ein Schaulaufen der organisierten Kriminalität in Berlin. Zur Beerdigung des Clan-Größen Mehmed K., in der Szene bekannt als „Kurden-Mehmet“, kamen Hunderte. Für die Polizei bedeutete das einen Großeinsatz rund um eine Moschee im Bezirk Neukölln. Rund 1.000 Trauergäste nahmen in der Neuköllner Şehitlik-Moschee Abschied von Clan-Größe Mehmed K. Sie scharten sich um den Sarg des Verstorbenen. Unter ihnen vermutete die Polizei sowohl Freunde als auch Feinde des 62-Jährigen. Sie sprach von einem Schaulaufen der organisierten Kriminalität.
450 Beamte waren im Einsatz und hatten die Anwesenden genau im Blick. Nach seinem Tod rechnet die Polizei nun mit einem Machtvakuum. Sein Vermögen soll er unter anderem durch Geldwäsche aufgebaut haben. Dabei geht es um Sportwetten, Immobilien und Restaurants. In einigen dieser Etablissements kam es in der Vergangenheit auch zu Schusswaffeneinsätzen. Die Polizei geht davon aus, dass nun neue Akteure versuchen könnten, entstehende Lücken zu füllen.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 24. Januar 2026
