„Mit der Änderung des Juristenausbildungsgesetzes geht der Landtag von Sachsen-Anhalt einen wichtigen Schritt. Dies ist ein wesentlicher Meilenstein für eine moderne Juristenausbildung im Land“, betont die rechtspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Karin Tschernich-Weiske (Foto).
„Die CDU-Fraktion hat sich dabei dafür eingesetzt, Studium und Referendariat zukunftsorientierter, praxisnäher und zugleich familienfreundlicher zu gestalten. Besonders hervorzuheben ist, dass das Referendariat künftig auch in Teilzeit absolviert werden kann. Damit lässt sich die juristische Ausbildung deutlich besser mit familiären Verpflichtungen, Betreuung und Pflege – also der studentischen Lebensrealität vereinbaren.
Zudem wird mit der Einführung des ´Bachelor of Laws´ ein zusätzlicher Abschluss geschaffen, der das Jurastudium attraktiver macht und den Studenten eine weitere akademische Perspektive eröffnet“, so Tschernich-Weiske. Auch das sei „ein wichtiger Baustein für eine moderne und zeitgemäße Ausbildung“. Die CDU-Fraktion habe sich außerdem dafür stark gemacht, dass die neue Regelung rückwirkend greife. So erhalten auch Studierende der vergangenen Jahre die Möglichkeit, sich bereits erbrachte Leistungen noch anerkennen zu lassen.
Foto: Karin Tschernich-Weiske ( c) Rayk Weber
