Magdeburg. Die anhaltend hohen Temperaturen machen deutlich: Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst im Alltag angekommen – und stellen auch das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Welche Folgen zunehmende Hitzeperioden für die Notfall- und Akutversorgung haben, steht im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung der Reihe „Wissenschaft im Rathaus“ am Montag, 29. Juni 2026 um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Zu Gast sind Prof. Dr. med. Felix Walcher, Direktor des Instituts für Public Health in der Akutmedizin (IPHAM) der Universitätsmedizin Magdeburg, und Dr. rer. nat. Kai Heimrath, Projektleiter des Forschungsprojektes „KlimaNot“. Im Rahmen des interdisziplinären Projektes „KlimaNot“ untersucht ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Walcher, wie sich klimawandelbedingte Wetterphänomene auf die bundesweite Notfall- und Akutversorgung auswirken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Medizin, Informatik und Mathematik analysieren hierbei insbesondere die Auswirkungen von Hitze auf die Inanspruchnahme von Notaufnahmen.
Darüber hinaus werden die Folgen für unterschiedliche Patientengruppen sowie regionale Unterschiede betrachtet. Ziel des Forschungsprojektes ist es, auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse Maßnahmen für eine verbesserte Versorgungsplanung zu entwickeln und das Gesundheitssystem auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten.
Die Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Rathaus“ bietet Interessierten die Gelegenheit, aktuelle Forschungsthemen aus Magdeburg aus erster Hand kennenzulernen und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme im Alten Rathaus am Montag ist kostenfrei. Um eine Voranmeldung unter der Rufnummer 03 91/ 535 47 70 oder per E-Mail unter info@vhs.magdeburg.de wird gebeten.
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Text/Foto: Landeshauptstadt Magdeburg
