Magdeburger Medizinstudierende laden Kinder ein, spielerisch den Ablauf eines Arztbesuchs kennenzulernen und Ängste abzubauen
Ob Bauchschmerzen beim Teddybären, ein gebrochener Flügel beim Stoffpapagei oder Husten bei der Lieblingspuppe – in der Teddyklinik Magdeburg werden auch in diesem Jahr kleine Patientinnen und Patienten liebevoll versorgt. Vom 19. bis 21. Mai 2026 laden Studierende der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Kinder dazu ein, gemeinsam mit ihren Kuscheltieren ein spielerisches Krankenhaus zu besuchen.
Auf der Wiese am Wohnheim Fermersleber Weg 23 entsteht dafür erneut ein buntes Zeltkrankenhaus, in dem Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren typische Abläufe eines Arztbesuchs kennenlernen können – von der Anmeldung über Untersuchungen bis hin zur Behandlung. Die Kinder übernehmen dabei selbst Verantwortung für ihre Stofftiere und erleben die Situation aus einer vertrauten Perspektive.
Mit dem Projekt möchten die Medizinstudierenden Kindern frühzeitig die Scheu vor medizinischen Untersuchungen nehmen. „Wenn Kinder erleben, wie ihr Kuscheltier untersucht wird, können sie viele Situationen besser einordnen und verlieren häufig Ängste vor eigenen Arztbesuchen“, erklärt Medizinstudentin Christin Große aus dem Organisationsteam.
Die Teddyklinik findet bereits zum 17. Mal statt und ist inzwischen fester Bestandteil im Veranstaltungskalender vieler Magdeburger Kindertagesstätten. Mehr als 600 Kinder haben sich bereits angekündigt.
Neben den angemeldeten Kita-Gruppen gibt es auch in diesem Jahr wieder eine offene Sprechstunde für alle kranken Kuscheltiere: Mittwoch, 20. Mai 2026, von 14.30 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen unter www.teddyklinikmagdeburg.de.
Kontakt:
Teddyklinik Magdeburg, Fachschaftsrat Förderverein für Medizinstudierende Magdeburg, teddyklinikmd@gmx.de
Foto (Archiv): Zur 13. Großen Teddyklinik 2022 erklärte Medizinstudentin Donya Mohaghegli Ardebili drei Kindern aus der Kita Klinikzwerge, wie die Untersuchung ihrer kuscheligen Freunde abläuft. (c) Fotografin: Melitta Schubert/Universitätsmedizin Magdeburg
