Landesverdienstorden für Alfred Gislason: Ministerpräsident Sven Schulze würdigt prägende Verdienste für Sachsen-Anhalt

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Magdeburg. Ministerpräsident Sven Schulze hat heute in der Halbzeitpause des Handball-Bundesligaspiels des SC Magdeburg gegen den HSV Hamburg den Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt an Alfred Gislason überreicht. Mit der höchsten Auszeichnung des Landes werden die außergewöhnlichen Verdienste des früheren SCM-Trainers und heutigen Bundestrainers für den Sport und das gesellschaftliche Leben in Sachsen-Anhalt gewürdigt.

Ministerpräsident Sven Schulze sagte: „Alfred Gislason hat in Magdeburg Handballgeschichte geschrieben. Er hat den SC Magdeburg geprägt wie nur wenige vor ihm und Maßstäbe gesetzt, die bis heute wirken. Viele der größten Momente des deutschen Vereinshandballs verbinden wir mit seinem Namen. Dafür empfindet Sachsen-Anhalt großen Respekt und echte Dankbarkeit.“

Schulze betonte zudem die besondere Verbindung zwischen Gislason, dem Verein und den Menschen in Sachsen-Anhalt: „Wer damals die Spiele des SC Magdeburg erlebt hat, weiß, welche Begeisterung Alfred Gislason entfacht hat. Er hat nicht nur Titel gewonnen. Er hat Menschen mitgerissen, eine ganze Region stolz gemacht und den Handball in Sachsen-Anhalt weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar gemacht. Der SC Magdeburg und unsere Handballtradition tragen bis heute auch seine Handschrift.“

Hintergrund: Der 66-jährige Alfred Gislason trainierte den SC Magdeburg von 1999 bis 2006. In dieser Zeit führte er den Verein unter anderem zur ersten gesamtdeutschen Deutschen Meisterschaft im Jahr 2001 sowie 2002 zum Gewinn der EHF Champions League – dem ersten Champions-League-Titel einer deutschen Mannschaft.

Als Bundestrainer gewann er mit der deutschen Nationalmannschaft unter anderem die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris sowie Silber bei der Europameisterschaft 2026.

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Foto v.l.: Ministerpräsident Sven Schulze und Alfred Gislason (c) Staatskanzlei