Über die Landes- und Zuständigkeitsgrenze hinaus: Polizeidirektion Braunschweig und Polizeiinspektion Magdeburg starten gemeinsame Streifen

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Magdeburg, 09.03.2026 – Die Polizeidirektion Braunschweig und die Polizeiinspektion Magdeburg intensivieren ihre Zusammenarbeit:

Seit Sonntag, dem 8. März 2026, setzen beide Behörden gemeinsame, länderübergreifende Streifen zunächst auf der Bundesautobahn A2 ein. Die gemischten Streifen werden künftig mehrmals im Monat für jeweils eine gesamte Dienstschicht im Einsatz sein. Die dafür notwendige Ergänzung der bereits seit 2019 bestehenden Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig, und Tom-Oliver Langhans, Direktor der Polizeiinspektion Magdeburg, am Dienstag, 3. März 2026, in der Polizeiinspektion Magdeburg. 

V. l.: Polizeipräsident Thomas Ring (Polizeidirektion Braunschweig) und Direktor Tom-Oliver Langhans (Polizeiinspektion Magdeburg) Fotoquelle: Polizeiinspektion Magdeburg

Thomas Ring betont: „Im vergangenen Jahr haben wir bereits bei gemeinsamen Verkehrskontrollen angekündigt, unsere Zusammenarbeit weiter auszubauen. Mit den gemeinsamen Streifen setzen wir diesen Schritt nun konsequent um. So können Einsätze auf der Transitstrecke A2 ohne Unterbrechung über Landes- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg fortgesetzt werden. Das gilt bei Verkehrsunfällen, Falschfahrermeldungen, aber auch bei Verfolgungsfahrten. Mit den gemeinsamen Streifen werden die Reaktionszeiten verkürzt und die Bekämpfung mobiler Kriminalität verstärkt.“

V. l.: Polizeikommissar Lukas Lindner und Polizeikommissarin Lara Klaproth (Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst Magdeburg) sowie Polizeioberkommissarin Annalena Jödecke und Polizeikommissar Sergej Evljuskin (Polizeikommissariat Bundesautobahn Braunschweig). Fotoquelle: Polizeidirektion Braunschweig

Das Polizeikommissariat Bundesautobahn Braunschweig und der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst Magdeburg führen die gemeinsamen Streifen durch. Treffpunkt der Einsatzkräfte ist dabei die Autobahnraststätte Marienborn. Dort steigen die beifahrenden Polizeikräfte in den Streifenwagen der jeweils anderen Polizeidienststelle. Anschließend werden die Streifenwagen wieder im Zuständigkeitsbereich ihres Bundeslandes eingesetzt.

Tom-Oliver Langhans erklärt: „Die ergänzende Vereinbarung stärkt die länderübergreifende Zusammenarbeit unserer Behörden deutlich. Tätergruppierungen agieren mobil und ohne Grenzen – deshalb sind kurze, schnelle Kommunikationswege und gemeinsame grenzüberschreitende Einsätze entscheidende Erfolgsfaktoren für eine noch effektivere Kriminalitätsbekämpfung.“

Die regelmäßigen gemeinsamen Streifen ergänzen die bisherigen länderübergreifenden Kontrollmaßnahmen und tragen zu einer nachhaltigen Stärkung der Verkehrssicherheit auf den Hauptverkehrsachsen zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bei.

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Quelle: Polizeiinspektion Magdeburg am 09. März 2026