Stundenlang verhandeln Ukrainer und Russen über ein Ende des vierjährigen Krieges. Auch Verbündete der Ukraine sind nach Genf gereist. Präsident Selenskyj erklärt, welche Lösung er akzeptabel fände.
Die Ukraine lehnt bei Verhandlungen über ein Kriegsende die Preisgabe weiterer Gebiete ab, Präsident Wolodymyr Selenskyj kann sich aber vorstellen, dass seine Landsleute einem Einfrieren des Konflikts an der aktuellen Frontlinie zustimmen könnten. Das sagte Selenskyj dem US-Nachrichtenportal «Axios», bevor heute in Genf russisch-ukrainische Gespräche unter Vermittlung der USA fortgesetzt werden.
Ob die Ukrainer sich unter Umständen damit abfinden würden, den derzeitigen Frontverlauf als neuen Status quo zu akzeptieren? «Ich denke, dass die Menschen das in einem Referendum akzeptieren würden», sagte Selenskyj. «Das ist meine Meinung.» Ein solcher Volksentscheid könnte parallel zu Präsidentschaftswahlen abgehalten werden.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 18. Februar 2026
