Halle (ots) – Nach einem Bericht der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe) soll die Leiterin des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig, Uta Bretschneider, Chefin des Zukunftszentrums in Halle werden. Kommende Woche berät das Bundeskabinett die Personalie. Danach wird die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) die neue Programmdirektorin offiziell vorstellen. Anfang Mai soll Bretschneider in Halle anfangen. Die Ostbeauftragte wollte sich auf Nachfrage der Zeitung am Freitagabend nicht dazu äußern, ihr Büro verwies auf die Kabinettssitzung am Mittwoch. Die Personalie wurde der Zeitung von mehreren Quellen unabhängig voneinander bestätigt.
Das erst noch zu errichtende Zukunftszentrum soll sich den Themen deutsche Einheit und europäische Transformation widmen. Aufgabe der 41-jährigen, gebürtigen Sächsin Bretschneider wird es sein, diesen Anspruch konkret umzusetzen und mit Inhalten zu füllen. Das Zukunftszentrum ist mit geschätzten Baukosten von 277 Millionen Euro das größte Bauprojekt des Bundes in Ostdeutschland. Stadt und Land erhoffen sich einen erheblichen Schub für die Entwicklung der Region.
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Quelle: Mitteldeutsche Zeitung am 28. März 2026
Foto: Dr. Uta Bretschneider (c) Privat
