Gegen Andrij Jermak laufen Ermittlungen wegen Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft in Kiew wirft dem früheren Stabschef und engen Weggefährten von Präsident Wolodymyr Selenskyj vor, Teil einer kriminellen Vereinigung zu sein. Es geht um ein Luxuswohnprojekt nahe Kiew. Dabei sollen rund neun Millionen Euro gewaschen worden sein. Jermak bestreitet eine Beteiligung. Der frühere Leiter der Präsidialadministration galt lange als rechte Hand Selenskyjs und als zweitmächtigster Mann der Ukraine. 2025 trat er wegen Korruptionsermittlungen zurück. Gesprächspartner im Transkript ist Christoph Wanner. Einen Sendungstitel nennt das Transkript nicht. Wanner verweist auf Minditsch-Gate. Der Skandal betrifft mutmaßliche Korruption im Energiesektor. Genannt werden bis zu 100 Millionen US-Dollar. Zugleich laufen die Kämpfe im Ukrainekrieg weiter. Nach der von Donald Trump angeregten Waffenruhe blieben Angriffe im Hinterland offenbar begrenzt. An der Front gingen die Gefechte laut Wanner mit voller Vehemenz weiter.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 12. Mai 2026
