UKRAINE KRIEG: PUTIN PLEITE? Russen haben „Schwierigkeiten den Krieg weiter so zu finanzieren!“

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In Miami im US-Bundesstaat Florida setzen die USA und eine ukrainische Delegation heute ihre Verhandlungen fort. Es geht um Sicherheitsgarantien und ein großes Wirtschaftsabkommen für den Wiederaufbau der Ukraine. Das Volumen: umgerechnet bis zu 690 Milliarden Euro. Zur Delegation zählt unter anderem Rustem Umjerow sowie weitere enge Vertraute Wolodymyr Selenskyjs. Russland nimmt nicht teil. In Kiew sagt Korrespondent Steffen Schwarzkopf: Das Paket sei kein klassisches Hilfsprogramm. Es solle auch US-Unternehmen nutzen. Ein Abschluss könne beim Weltwirtschaftsforum in Davos folgen. Parallel steht ein möglicher Waffenstillstand im Raum. Jared Kushner und Steve Witkoff wollen dafür Ende des Monats nach Moskau reisen.

Außenminister Sergej Lawrow erhöht jedoch die Maximalforderungen und spricht von Noworossija. Genannt werden neben vier bekannten Regionen auch Charkiw, Dnipro, Mykolajiw und Odessa. Selenskyj warnt zugleich vor neuen Luftangriffen und fordert mehr Flugabwehr. In den letzten Wochen habe laut Schwarzkopf weniger die Zahl der Systeme gefehlt als Munition: Abwehr- und Abfangraketen seien zeitweise nicht vorhanden gewesen, inzwischen gebe es Nachschub. Russland greift weiter Energieanlagen an, das belastet Strom- und Wärmeversorgung bei Frost. Schwarzkopf sagt auch: Der Kreml habe Schwierigkeiten, den Krieg weiter so zu finanzieren. Nach russischen Angaben seien die Einnahmen aus Öl und Gas im vergangenen Jahr um 25% eingebrochen. Das seien Milliardenbeträge, die dem Kreml fehlten.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 17. Januar 2026