Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, warnt die europĂ€ischen Staaten vor weiteren Drohnen-VorfĂ€llen. Es herrsche Krieg, und die BĂŒrger der EU-Staaten wĂŒrden nicht mehr ruhig schlafen können, erklĂ€rt der Ex-PrĂ€sident. Es mĂŒsse zwar noch geklĂ€rt werden, wem die in RumĂ€nien abgestĂŒrzte Drohne gehöre. Die europĂ€ischen Politiker sollten sich jedoch nicht empören, da sie sich direkt an einem Krieg gegen Russland beteiligten. Solche VorfĂ€lle wĂŒrden sich weiter ereignen, insbesondere dort, wo Drohnen fĂŒr die Ukraine hergestellt wĂŒrden, so Medwedew. Zudem kĂŒndigt das russische AuĂenministerium eine rasche Reaktion auf die SchlieĂung des russischen Konsulats im rumĂ€nischen ConstanÈa durch die Regierung in Bukarest an.
Unterdessen hat Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin âeine russische Verantwortung fĂŒr den Absturz einer Drohne in RumĂ€nien vorerst zurĂŒckgewiesen und die Möglichkeit einer ukrainischen Herkunft ins Spiel gebracht. Es sei noch zu frĂŒh, um zu sagen, von wem die Drohne stamme, sagt Putin bei einem Besuch in der kasachischen Hauptstadt Astana. Zuletzt seien ukrainische Drohnen in Finnland, Polen und im âBaltikum gesichtet worden. Auch dabei habe es zunĂ€chst VorwĂŒrfe gegen Russland gegeben. Kurze Zeit spĂ€ter habe sich dann herausgestellt, dass es sich nicht um russische Drohnen gehandelt habe. Putin schlĂ€gt vor, dass RumĂ€nien â Informationen zur VerfĂŒgung stelle, damit Russland eine eigene Untersuchung vornehmen könne.
Russland weist VorwĂŒrfe ĂŒber angebliche FlĂŒge russischer Drohnen ĂŒber Europa als unbegrĂŒndet zurĂŒck. Es seien keinerlei Beweise oder Fakten vorgelegt worden, erklĂ€rt die Sprecherin des russischen AuĂenministeriums, Maria Sacharowa, wie die Nachrichtenagentur RIA meldet. SĂ€mtliche Anschuldigungen, insbesondere ĂŒber Drohnen in LĂ€ndern der EuropĂ€ischen Union, entbehrten jeder Grundlage.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 30. Mai 2026
