Die Republik Moldau hat das Ende russischer Erdgaslieferungen an die separatistische Region Transnistrien als Sicherheitskrise bezeichnet. Ministerpräsident Dorin Recean erklärte am Freitag, Moldau könne zwar die eigene Energieversorgung über die einheimische Produktion und Importe decken. Transnistrien habe dagegen trotz der Verbindungen zur Regierung in Moskau einen schweren Schlag einstecken müssen. Russland offenbare mit der Gefährdung der Zukunft seines Protektorats, dass „Verrat und Isolation“ die unvermeidlichen Folgen für alle Verbündeten seien. „Wir betrachten dies als eine Sicherheitskrise, die darauf abzielt, die Rückkehr prorussischer Kräfte an die Macht in Moldau zu ermöglichen.“
Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 04. Januar 2025
