Wolodymyr Selenskyj fordert einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine. Er nennt ihn Teil eines künftigen Friedens. Grenzen müssten respektiert werden. Friedrich Merz widerspricht. Ein Beitritt sei unrealistisch. Kein Land im Krieg könne aufgenommen werden. Der Prozess dauere lange. In der Ostukraine verschärft sich die Lage. Christoph Wanner berichtet aus Slowjansk in der Provinz Donezk. Die Stadt gilt als Schlüsselziel der russischen Frühjahrsoffensive.
Russland kontrolliert rund 80 Prozent der Region. Etwa 20 Prozent fehlen noch. Dazu zählen Slowjansk, Kramatorsk, Druschkiwka und Kostjantyniwka. Russische Truppen stehen rund 14 Kilometer entfernt. Kämpfe laufen bei Raj-Oleksandriwka. Russland setzt Gleitbomben ein. Allein im April wurden mehrere 1500-Kilogramm-Bomben gemeldet. Teile von Kostjantyniwka sind zerstört. Selenskyj fordert Sicherheitsgarantien durch die EU. Er verweist auf die Beistandsklausel im EU-Vertrag. Zudem nennt er wirtschaftliche Unterstützung und Verbündete als Ziel. Die Ukraine strebt eine Mitgliedschaft bis 2027 an.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 28. April 2026
