Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert von US-Präsident Donald Trump mehr Druck auf Russland statt auf ihn. „Ich hoffe, dass sie uns helfen werden. Aber wir brauchen mehr Druck auf Russland — nicht auf mich”, sagte er POLITICO und WELT in einem Interview, das Gordon Repinski am Mittwoch in Kyjiw geführt hat.
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„Ich denke, die Ukraine hat schon viele Kompromisse gezeigt”, so Selenskyj weiter. Russland habe viele Menschen getötet: „Sie haben diesen Krieg begonnen. Präsident Trump hat die Frage nach der Verantwortung nicht gestellt.”
„Wir werden von unserer Seite alles tun, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden”, so Selenskyj. „Aber nicht alles hängt von uns ab.” Man müsse erkennen, dass es am Willen der Russen hänge: „Sie sind aggressiv, sie sind groß und zeigen keinerlei Willen, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.”
Abgesehen vom Krieg selbst, so Selenskyj, seien Sicherheitsgarantien für die Ukraine das größte Problem: „Du kannst Russland nicht vertrauen.” Vertrauen könne man nur auf tatsächliche Sicherheitsgarantien stützen.
„Wir haben um Truppen gebeten, die einen Waffenstillstand kontrollieren und nach einem Waffenstillstand kommen und bleiben”, so der ukrainische Präsident weiter. „Natürlich werden sie bleiben, aber was werden sie tun, wenn Russland wieder mit Aggression beginnt?” Die Frage werde also sein, wie das Mandat konkret aussehe.
Über sein Verhältnis zu Wladimir Putin sagte Selenskyj: „Ich glaube, wir hassen einander.” Putin habe versucht, die Ukrainer zu besiegen und viele Menschen zu töten: „Er ist ein Mörder.” Inzwischen habe Putin selbst viele Soldaten verloren.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 12. März 2026
