Auf der Münchner Sicherheitskonferenz verschärft sich der Ton im Ukraine-Krieg. Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Moskau Verzögerungstaktik vor und fordert langfristige Sicherheitsgarantien von mindestens 20 Jahren sowie erneut die Nato-Mitgliedschaft. Nato-Generalsekretär Mark Rutte spricht von „wahnsinnigen Verlusten“ Russlands und betont die Abschreckungsfähigkeit des Bündnisses. China begrüßt europäische Gespräche mit Moskau, bleibt aber vage. Zugleich einigt sich Kiew mit dem IWF auf ein Milliardenprogramm – ein zentraler Baustein für weitere westliche Hilfen.
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom nutzt die Münchner Sicherheitskonferenz für eine klare Abgrenzung von Donald Trump. Europa wirke so geeint wie lange nicht – „vielleicht das einzige Verdienst“ des Präsidenten, sagte der Demokrat. Zugleich kritisierte er scharf das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE und warnte vor Machtmissbrauch. Das „Immunsystem“ der Demokratie sei jedoch erwacht, in den USA wie international. Newsom präsentiert sich damit als möglicher Hoffnungsträger der Demokraten – und als Stimme eines „anderen Amerika“.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 15. Februar 2026
