Die «Financial Times» berichtete, dass Washington Druck ausĂŒbe auf Kiew, sich auf ein Abkommen mit Moskau einzulassen. FĂŒr einen Verzicht auf den Donbass stelle die Administration unter US-PrĂ€sident Donald Trump der Ukraine nicht nur die Sicherheitsgarantien in Aussicht, sondern auch eine AusrĂŒstung der Armee mit Waffen, berichtete die Zeitung. Eine offizielle BestĂ€tigung fĂŒr diese Linie gibt es nicht.
Die am Wochenende begonnenen trilateralen GesprÀche zwischen Ukrainern und Russen unter US-Vermittlung sollen an diesem Sonntag in Abu Dhabi fortgesetzt werden. Selenskyj hat eine Vorverlegung des Termins vorgeschlagen. Er sieht sich auch angesichts der schwierigen humanitÀren Lage im Land nach den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur und den massenhaften Strom- und HeizungsausfÀllen unter Handlungsdruck.
Selenskyj bedankte sich im Telefonat mit Kanzler Stocker auch fĂŒr die von Ăsterreich bereitgestellte Hilfe fĂŒr die Energiewirtschaft des Landes. Stocker bezeichnete bei X die russischen Angriffe auf die zivile Infrastruktur als Kriegsverbrechen. «Das muss jetzt aufhören», sagte er. Der Kanzler kĂŒndigte zudem drei Millionen Euro zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung fĂŒr die Menschen sowie einen baldigen Besuch in der Ukraine an. Die Ukraine verteidigt sich inzwischen seit fast vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 28. Januar 2026
