Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die Reaktion des russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin auf seinen Vorschlag fĂŒr ein Treffen als „schwach“ bezeichnet. „Leider entscheidet sich die russische Seite erneut fĂŒr den Krieg – jeder hat die heutige Antwort gehört“, erklĂ€rte Selenskyj am Freitag. „Eine schwache Antwort. Er will den Krieg einfach nicht beenden“, fĂŒgte Selenskyj hinzu, nachdem Putin den Vorschlag Selenskyjs zurĂŒckgewiesen hatte.
In seiner Rede beim internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg hatte der Kreml-Chef zuvor gesagt, er sehe „keinen Sinn“ in einem solchen Treffen, solange kein Friedensabkommen vorliege. „Lassen Sie die Experten arbeiten und Lösungen erarbeiten, und dann können wir uns treffen“, fĂŒgte er hinzu.
Selenskyj hatte zuvor in einem offenen Brief an Putin ein persönliches Treffen mit dem russischen Staatschef vorgeschlagen. Der Vorschlag hatte die UnterstĂŒtzung wichtiger VerbĂŒndeter gefunden, darunter US-PrĂ€sident Donald Trump und der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron.
Gut eine Woche vor dem G7-Treffen im französischen Evian kommt Selensky am Sonntag mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs PrĂ€sident Macron und dem britischen Regierungschef Keir Starmer in London zusammen. Dabei soll es um die weitere UnterstĂŒtzung der Ukraine und den verstĂ€rkten Druck auf Russland gehen, wie das französische PrĂ€sidialamt am Freitag mitteilte.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 06. Juni 2026
