GDWNE (Geschichten, die wir niemandem erzählen) ist kein nostalgischer Blick auf Jugend, sondern mein ehrlicher Bericht aus dem Inneren. Ich erzähle von einer Generation, zu der ich selbst gehöre. Einer Generation, die zwischen Hauspartys, Selbstzweifeln und Freiheitsdrang feststeckt. Zu alt, um sich noch als Kind zu fühlen und gleichzeitig nicht bereit für eine Welt, die Leistung über Gefühle stellt. Dieses Album handelt von traurigem Lachen, von Weltschmerz, vom großen Schweigen und von der Erkenntnis, dass nicht alles gut sein muss, um sich echt anzufühlen.
Das Album entstand ohne Umwege. Keine Rewrites, keine Metaphern, keine Glättung. Ich habe alles genauso festgehalten, wie es passiert ist. Parallel zum Beginn der kreativen Phase habe ich eine Therapie begonnen. Dieser Prozess hat mein Schreiben radikal geöffnet. Die Songs sind Momentaufnahmen von Überforderung, Wut, Müdigkeit und Sehnsucht, aber auch von Befreiung und Loslassen. Musik ist für mich der einzige Ort, an dem diese Gedanken existieren dürfen.
Text/Foto: Universal Music
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